MGG Die Musik in Geschichte und Gegenwart
- die größte Musikenzyklopädie der Welt in der zweiten Ausgabe bei Bärenreiter und Metzler - 29 Bände: Sachteil in 9 Bänden, Register zum Sachteil, Personenteil in 17 Bänden, Register zum Personenteil, Supplement mit neuen Personen- und Sachartikeln
»Die MGG ist kein Lexikon, das unter Stichwörtern nur Fakten verzeichnet und dort das Nötige nennt; [...] die Stärke der MGG liegt klar in der Kunst der Synthese« Neue Zürcher Zeitung
Beschreibung
Der Sachteil
ist in seiner Konzeption einzigartig. Er umfasst in 9 Bänden (plus einen Registerband) über 1500 Stichwörter mit umfassenden und ausführlichen Artikeln zu den wichtigen Epochenbegriffen, zu Gattungen, Quellen, Ländern und geographischen Begriffen, Städten, Instrumenten oder Instrumentengruppen. Durch ihren Umfang und die häufige Untergliederung, die gleichsam mehrere Einzelartikel unter einem Hauptbegriff bringt, lösen sie im besten Sinn den Begriff des Enzyklopädischen ein.
Neben diesen klassischen Stichwörtern enthält der Sachteil aber auch übergreifende Artikel zu Institutionen (Musikbibliotheken, Musikalienleihhandel), zu musikikonographischen Themen, zu Wechselbeziehungen mit anderen Künsten (z. B. Farbe-Ton-Beziehungen, Jazz-Rezeption, die Artikelgruppe Musik und...).
Zahlreiche Spezialisten aus der ganzen Welt haben diese Gesamtschau möglich gemacht.
Viele Abbildungen (oft farbig) und Notenbeispiele, umfassende Literaturlisten und Querverweise ergänzen die detaillierten Texte.
Der Personenteil
enthält in 17 Bänden mehr als 18.000 Artikel,
mehr als 9.000 zu Komponisten und Komponistinnen,
mehr als 2.000 zu Interpreten und Sängern
und mehr als 1.000 zu Musiktheoretikern, davon viele Einträge zu nicht-westlichen Komponisten, Interpreten und Theoretikern,
mehr als 500 zu Jazz- und Popmusik,
mehr als 500 zu Dichtern und Philosophen
und mehr als 5.000 Beiträge zu Instrumentenbauern und Verlagen, zu Musikwissenschaftlern, Schriftstellern, Librettisten und bildenden Künstlern, zum großen Teil erstmals in einem Nachschlagewerk.
Der Personenteil entsteht in der Zusammenarbeit mit über 2.000 Autoren aus 55 Ländern, kompetenten und anerkannten Wissenschaftlern aus aller Welt.
Erstmalig sind auch die mit der Musik sich berührenden Lebensbereiche, wie Geschichte, Kunst, Literatur, Philosophie, Recht und Naturwissenschaften berücksichtigt.
MGG, 2. Auflage in 29 Bänden - bisheriger Ladenpreis: 5645,50 € -
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Autorenportrait:
Ludwig Finscher, geboren 1930, studierte 1949-1954 Musikwissenschaft in Göttingen, promovierte 1954 und habiliterte sich 1967 bei Walter Wiora in Saarbrücken mit einer Untersuchung über die Entstehung des klassischen Streichquartetts. 1968-1981 war er Ordinarius für Musikwissenschaft in Frankfurt, 1981-1995 dgl. in Heidelberg. Seine Hauptarbeitsgebiete sind die Musik der Josquin-Zeit und die Wiener Klassik. Seit 1994 ist er Herausgeber der neuen MGG.
Pressestimmen zur Neuausgabe:
»1300 Autoren aus 49 Ländern, Spezialisten ihres Fachgebiets, verfassen die mehr als 1500 Sach- und 13 000 Personenartikel. Aktualität des Forschungsstandes und wissenschaftliche Verlässigkeit sind so gewährleistet. Was die MGG von anderen Nachschlagewerken unterscheidet, ist ihr enzyklopädischer Charakter. So trifft man bei einer gesuchten Erklärung oft auf einen Verweis, da viele Stichwörter in übergeordneten Artikeln zusammengefasst sind. Das Blättern lohnt sich. Im Dschungel der Musik gerät der neugierige Leser schnell auf ertragreiche Seitenpfade.« Instrumentenbau-Zeitschrift
»Was zählt, ist aber letztendlich die Fülle und die Vielfalt des Angebotes auf neuestem wissenschaftlichen Stand, überdies so formuliert, dass die MGG für den Musikliebhaber auch als gewinnbringendes Lesebuch nutzbar ist. Es gibt zur Zeit keine sorgfältigere, umfangreichere kurz: bessere Musik-Enzyklopädie auf dem Markt.“ Augsburger Allgemeine
»Aber dann muss endlich von einer großen Genugtuung gesprochen werden, von Respekt und ehrerbietiger Bewunderung, von der Lust auch, die Texte zu lesen. Es beginnt mit der sorgfältigen Strukturierung der Artikel, die jetzt stets zunächst den Begriff terminologisch klären und ihn in ein Ambiente setzen: dann die Grundelemente vorstellen, deren historische Entwicklung aufzeigen, nach Möglichkeit einen Bezug zum Heute hineinnehmen, am Ende dann durchaus eine Einschätzung des derzeitigen Forschungsstandes riskieren. So stehen wir stets nicht vor einer bloß historischen Ausstellung, vor einer Glasvitrine, in der die Kostbarkeiten aus der Distanz betrachtet werden können. Selbst als Lesebuch mag dieser erste Band angenommen werden.« Die Zeit
»Wer die bisher erschienenen Bände überblickt, kann sich bewusstmachen, welche Wandlungen die Musikwissenschaft und welche Weiterungen das musikalische Wissen seit dem Erscheinen der Erstausgabe der MGG (1949 bis 1986) erfahren hat. Beispielhaft sind die Bewahrung der Werte und die neue Ausrichtung. Eine Enzyklopädie, die sich am Puls des Gegenstands und der Zeit befindest. « Neue Zürcher Zeitung
»Und wer Informationen darüber hinaus noch haben will, der wird jeweils mit hervorragenden Hinweisen auf weiterführende Literatur allerbestens bedient.“ Chor aktuell
»Bereits der vorliegende erste Band gibt ausführlich Gelegenheit, die Fortschritte in der Wahrnehmung außereuropäischer Musik zu studieren.« Frankfurter Rundschau
»Eine Enzyklopädie von einheitlicher Konzeption und gleichbleibender Informationsdichte. Man kann der neuen MGG schon nach einem ersten Einblick bescheinigen, dass sie die Buntheit und Spannungsgeladenheit der gegenwärtigen Musikwissenschaft in positivem Sinne in ihren Artikeln durchscheinen lässt.« Musik und Kirche
»Die neue MGG ist jedoch nicht nur eine Enzyklopädie, die hochinteressantes Wissen überaus verständlich vermittelt, es ist darüber hinaus ein Lesevergnügen, ein Buch, in dem es sich lohnt zu schmökern. Das liegt an der klaren Gliederung der einzelnen Stichwörter, den auch erzählerisch wertvollen Artikeln, umfassenden Literaturverzeichnissen und Querverweisen sowie der musikübergreifenden Thematik. Wesentlich trägt dazu auch die Auflockerung der Texte mit zahlreichen Notenbeispielen, Grafiken, Fotos und Abbildungen bei. Fazit: Den Verlagen Bärenreiter und Metzler ist ein großer Wurf gelungen.« Berliner Zeitung

„Best Edition“: Auszeichnung für Bärenreiter
Bärenreiter wurde zusammen mit dem Verlag J. B. Metzler, Stuttgart, für die Enzyklopädie “Die Musik in Geschichte und Gegenwart” (MGG) ausgezeichnet. 2008 wurde die größte Musikenzyklopädie der Welt nach vierzehn Jahren und 29 Bänden abgeschlossen. Auf rund 25.000 Seiten haben über 3.000 Autoren das gesamte Wissen von der Musik an der Schwelle zum 21. Jahrhundert zusammengefasst und recherchierbar gemacht. Schon seit den ersten Bänden ist die Enzyklopädie weit über das deutsche Sprachgebiet hinaus als Standardwerk anerkannt.

»Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG) ... Eine Enzyklopädie des geballten Wissens. Weltweit beispiellos.« Westdeutsche Allgemeine Zeitung
»Ein Zauberberg der Töne - wer sieben Tage lesen will, kann leicht bei sieben Jahren landen.« DIE ZEIT
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