Immendorff
Die sechs Titelbilder Jörg Immendorffs

Luigi Galvani

Otto von Guericke

Jurij Aleksejewitsch Gagarin

Albert Einstein

Erwin Schrödinger

Sir Isaac Newton

Die exklusive Künstleredition in limitierter Auflage!

Hier sehen Sie die sechs Titelbilder der Künstleredition

Die jeweiligen Rückseiten enthalten als Motiv: Neil Alden Armstrong, Edwin Powell Hubble, Niels Hendrik David Bohr, Galileo Galilei, Wilhelm Conrad Röntgen und eine Hommage an die chinesischen Forscher auf dem Gebiet des Magnetismus

12 Buchbezüge, ein Bilderzyklus voller expressiver  Kraft! Lesen Sie das Interview Immendorffs!

Jörg Immendorffs Künstlerausgabe des von Walter Greulich herausgegebenen Lexikons der Physik in 6 Bänden

Streng limitiert auf 250 Exemplare, Band 1 jeweils einzeln nummeriert und vom Künstler handsigniert! Nur noch wenige Ausgaben erhältlich!

(5 Bände von A-Z, ein Registerband), Heidelberg, Berlin, Spektrum Akademischer Verlag 1998-2000, ca. 3.000 Seiten mit 20.000 Stichworten und 100.000 Verweisen sowie 150 Essays renommierter Experten, über 4.000 zumeist farbige Abbildungen, gebunden, Einbandgestaltung (Vorder- und Rückseite) von Jörg Immendorff!

Für nur 498,- € (früher 1250,- €), erhältlich in unserem E-Shop

Das von dem Physiker Walter Greulich herausgegebene Lexikon der Physik (bei Akademischer Lexikadienst als CD-ROM-Ausgabe zum Preis von nur 98,- € gesondert erhältlich) bietet umfassende und zuverlässige Orientierung zu den klassischen Themen der Physik bis hin zur modernen Forschung für Physiker, Physikinteressenten und Wissenschaftsjournalisten. Für alle, die auch an die äussere Gestaltung eines Nachschlagewerkes höchste Ansprüche stellen, erschien eine Künstleredition in streng limitierter Auflage von nur 250 Exemplaren weltweit.

Jörg Immendorff gestaltete die zwölf Buchbezüge und schuf damit exklusiv für dieses Projekt einen aussergewöhnlichen Bilderzyklus voller expressiver Kraft. Der am 14. Juni 1945 im niedersächsischen Bleckede geborene Maler, Bildhauer und Kunstprofessor Jörg Immendorff zählt zu den bekanntesten Künstlern in Nachkriegsdeutschland. Nach seinem Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf trat er zunächst mit Aktionen, auch gemeinsam mit seinem Lehrer Joseph Beuys, hervor. Immendorff kritisiert in seinen Bildern und Plastiken Gesellschaft, Politik und Kunstbetrieb. Seine letzten Arbeiten tendieren zum Surrealismus. Der angesehene Künstler verstarb am 28. Mai 2007 in Düsseldorf.

Zur Herausgabe der von ihm gestalteten Künstleredition des Lexikons der Physik gab Immendorff (I) dem Spektrum Akademischer Verlag (V) folgendes Interview.

V: Als Spektrum Akademischer Verlag mit dem Wunsch an Sie herangetreten ist, die äussere Gestaltung des neuen “Lexikons der Physik” zu übernehmen, war dies für Sie bestimmt eine Überraschung. Sie haben dann aber sofort spontan “Ja” gesagt. Das hat uns natürlich sehr gefreut und wir hätten gern gewusst, was Sie an diesem Projekt besonders gereizt hat.

I: Als Mitglied der Europäischen Akademie für Wissenschaft und Künstler ist es mir - genauso wie der Europäischen Akademie - ein Anliegen, gerade den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft, der ja so gut wie gar nicht stattfindet oder aber im geheimen, voranzubringen und intensiv zu unterstützen. Deswegen konnte ich mich so spontan bereit erklären, dieses Projekt mitzugestalten.

V: Schon wenige Wochen nach ihrem “Ja” haben sie uns nicht nur einen Titelentwurf für jeden der sechs Bände geliefert, sondern auch noch den Rücktitel jedes einzelnen Bandes unterschiedlich gestaltet. So ist ein 12teiliger Bilderzyklus von großer expressiver Kraft und Gestik entstanden. Welches künstlerische Konzept liegt den 12 Motiven zugrunde?

I: Wie bereits gesagt, kommt es mir auf den Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst an, der verstärkt geführt werden sollte. Meine Illustrationen sind ein kleiner Beitrag dazu, ein erster Ansatz, der intensiviert werden muss. Aber dieses Projekt ist so wichtig und besitzt in der wissenschaftlichen Welt so viel Ansehen, dass es ein geeignetes Medium ist, um das Bewusstsein für diese Aufgabe zu schärfen.

V: Ein Kunstkritiker hat geschrieben, Sie versuchten, eine Welt, die aus den Fugen geraten ist, in ihre Angeln zurückzuheben. Würden sie dieser Ansicht zustimmen - und wenn ja, spiegelt sich diese künstlerische Intention auch in ihren Bildern für das “Lexikon der Physik” wider?

I: Ganz eindeutig kann ich diese Frage nicht beantworten. Aber wenn man als Künstler versucht, “die Welt wieder in die Angeln zu heben”, dann nur, um sie sofort wieder aus den Angeln zu heben! Die Kunst lebt ja von der permanenten Veränderung, dem Widerspruch und der ständigen Suche. Und vielleicht gibt es da ja auch Parallelen zur Wissenschaft.

V: Jedem Betrachter wird auffallen, wie lustvoll und spielerisch, ja fast humoristisch Sie hier mit ihren Bildmotiven umgehen. War es ihre Absicht, ganz bewusst einen Kontrast zum “ernsten” wissenschaftlichen Inhalt des Lexikons zu schaffen?

I: Ernst und Spaß beflügeln mich und gehören zu meinem künstlerischen Schaffen wie der “Maleraffe”, der auf jedem dieser Bilder vorkommt. Er symbolisiert eine Hälfte des doppelgesichtigen Januskopfes, dessen beide Pole eben Ernst und Spaß sind.

V: Die Gestaltung eines Lexikons, das ja sehr oft in die Hand genommen wird, ist im wahrsten Sinne des Wortes “Gebrauchs-Kunst”. Können Sie dies mit Ihrer persönlichen Kunstauffassung vereinbaren? Oder anders gefragt: haben wir es hier mit einem Buch oder mit einem Kunstwerk zu tun?

I: Wir haben es mit Zeichnungen zu tun, die mit wichtigen Büchern auf den Weg gehen.

 

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Jörg Immendorffs Lexikon der Physik in 6 Bänden

Die exklusive Künstleredition in limitierter Auflage, ein bibliophiles Kunstwerk und Anlageobjekt von steigendem Wert!

Jörg Immendorff (1945-2007), Maler und Kunstprofessor

Wir empfehlen Ihnen: Erhalten Sie die Schönheit und den Wert der Buchausgabe und nutzen Sie die CD-ROM Ausgabe für die tägliche Arbeit!

Lexikon der Physik auf 1 CD-ROM gesondert erhältlich zum Preis von nur 98,- €

Jörg Immendorff
Albert Einstein mit Maleraffe